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Mehr Wohnkomfort in Garching

Eine umfangreiche Komplett-Modernisierung im Wohnungsbestand führte die BML in der Königsberger Straße 74 und 76 durch. Dort wurden zwei Gebäude mit insgesamt 56 Wohnungen energetisch saniert. Der Wohnkomfort stieg deutlich durch die Neuausstattung sämtlicher Bäder und WCs, die Verlegung von Fliesen in Fluren und Küchen und die Instandsetzung von Balkonen und Fenstern. Vorhandene Schadstoffe wurden rückgebaut und fachgerecht entsorgt.

Preisgünstiger Wohnraum für Ottobrunn

Auch für die am südöstlichen Stadtrand von München liegende Gemeinde Ottobrunn gehört es zu den gewaltigsten Herausforderungen, dafür zu sorgen, dass es mehr bezahlbaren Wohnraum gibt. Die Gemeinde hat gemeinsam mit der Baugesellschaft München-Land (BML) zwei Projekte angestoßen.

Preisgünstiger Wohnraum ist bereits im Jahr 2013 auf dem Grundstück Haidgraben 12 entstanden, auf dem früher das Haus für Wohnungsnotfälle stand. Die BML hat dort ein Haus mit zwölf Wohnungen errichtet.

Neubau einer Wohnanlage in Hohenbrunn

Zunächst war auf dem Erbbaugrundstück an der Dahlienstraße im Ortsteil Riemerling nur eine Sanierung der bestehenden 13 Mietwohnungen geplant. Im Rahmen der Planungen stellte sich allerdings schnell heraus, dass die Substanz aus dem Jahr 1956 zwar grundsätzlich sanierungsfähig, die Grundrisse aber längst nicht mehr zeitgemäß waren. Gleichzeitig ergab eine genauere Kostenkalkulation, dass ein Neubau wirtschaftlicher wäre, als die notwendige tiefgreifende Sanierung des Altbestandes.

Modernisierung der Wohnanlage Margaretenanger in Unterschleißheim

Unterschleißheim ist ein attraktiver Lebensmittelpunkt für rund 26.000 Einwohner. Die lebendige Stadt liegt nur 15 km Luftlinie vom Zentrum Münchens entfernt. Der Wohnort besticht durch die Nähe zur Natur und eine hervorragende Verkehrsanbindung an die bayerische Landeshauptstadt. Allerdings ist der Wohnraum auch hier knapp.

Aschheimer profitieren vom Einheimischenmodell

Besonders in Bayern nutzten bisher* einige Städte und Gemeinden das sogenannte Einheimischenmodell, das ortsansässigen Bürgern vergünstigte Konditionen beim Erwerb von Bauland gewährte. Damit reservierten sie bestimmte Grundstücke für Bürger, die in der Gemeinde seit einiger Zeit leben oder arbeiten. Das war gerade für kinderreiche Familien und nicht so einkommensstarke Bürger zum Teil die einzige Möglichkeit, Grundeigentum zu bilden, ohne angesichts immens hoher Preise woanders hinziehen zu müssen.